Körperorientierte Sprachtherapie

k-o-s-t®

1. Patientenbeobachtung

In einem ersten Gespräch erfasse ich mit dem Patienten die aktuelle und vergangene Situation bezüglich der Beschwerden, eine sogenannte Anamnese.

Wenn Eltern zusammen mit ihrem Kind kommen, wird die Situation gemeinsam erfasst.

Bei diesem ersten Kontakt geht es um das gegenseitige Informieren und Kennenlernen. Dies ermöglicht eine erste Einschätzung, um Entscheidungen über die weitere Vorgehensweise und eine mögliche Zusammenarbeit zu treffen.

2. Diagnostik

Dabei wird festgestellt, wo die Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Patienten liegen. Ganz wichtig ist dabei, die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt, dem Kinder- und Allgemeinarzt, dem Physiotherapeuten, dem Logopäden und weiteren Fachgebieten.

3. Kommunikation

Bei erwachsenen Personen sind Angehörige zu den Gesprächen willkommen und als Eltern sind sie wichtige Partner in der Behandlung ihres Kindes. Die zusammengetragenen Informationen werden gemeinsam besprochen, die nächsten Schritte festgehalten. Ziele ausgelotet und definiert.

4. Manuelle Arbeit - Stimulation

Eine tragende Säule in der k-o-s-t®-Therapie ist die manuelle Arbeit von Fuss bis Kopf. Dabei werden auf die jeweilige Situation abgestimmte Druck-, Zug- und Haltetechniken vom Therapeuten mit den Händen ausgeführt. Der Ursprung dieser manuellen Arbeit ist mehrheitlich in den komplementärmedizinischen Methoden zu finden.

Ein Teil der manuellen Arbeit kann von den Eltern oder Angehörigen, nach vorheriger Instruktion, zu Hause als Unterstützung der Therapie angewendet werden.

Die k-o-s-t® ist aufbauend auf dem ursprünglichen klassischen, systematischen Modell der myofunktionellen Therapie nach Daniel Garliner, angepasst an die heutige Zeit, und schafft die Basis, damit die myofunktionelle Therapie richtig wirken kann.